Duftgarten

 Da fliegt, als wir im Felde gehen,
Ein Sommerfaden über Land,
Ein leicht und licht Gespinst der Feen,
Und knüpft von mir zu ihr ein Band.
Ich nehm' ihn für ein günstig Zeichen,
Ein Zeichen, wie die Lieb' es braucht.
O Hoffnungen der Hoffnungsreichen,
Aus Duft gewebt, von Luft zerhaucht!

Ludwig Uhland



Der Sommer ist in unserem Garten die Zeit von ...

Iris

Mädesüß

Taglilien


Clematis




.

Knautien, Lavendel und Rosen

.

Klar, dass Lavendel im Duftgarten einen bevorzugten Platz neben der Terasse bekommt

.

Schön, aber leider ohne Duft: Cosmea

Astrantia

Dafür duften sie umso mehr: Pfingstrosen

.

Zierliche Rosenbegleiterin: Jungfer im Grünen

.





Keine Rose, sondern eine Malve: Stockrose

Auch  Herbstanemonen mischen sich hier und da schon ins  Bild


... und immer wieder Akeleien - die Elfen unter den Blumen

 

Ähnliche Blätter, aber ganz andere Blüten ...


... die akeleiblättrige Wiesenraute

        
 Die Farbe Lila findet man in unserem Garten häufig

             


... und lila blüht auch Zwergflieder auf dem Müllhäuschen vorm Haus



Schönheit für wenige Tage: Türkischer Mohn


                     

                                               

"Grün sticht" ...


...  und erfrischt

                                      


Sommer: für etliche Tage
Begleiter der Rosen zu sein;
was um erblühende Seelen
weht, das atmen wir ein.
Sehen in jeder, die stirbt,
eine Vertraute,
entschwundene Schwester, die wir
unter anderen Rosen überdauern.

                                                                                    Rainer Maria Rilke















Rose is a Rose is a Rose is a Rose

Gertrude Stein





Die Rose sprach zum Mägdelein,

ich muss Dir ewig dankbar sein

dass Du mich an den Busen drückst

und mich mit deiner Hold beglückst.


Das Mägdlein sprach:

Oh Röslein mein

Bild' Dir nur nicht zuviel drauf ein,

dass Du mir Aug und Herz entzückst,

ich liebe Dich, weil Du mich schmückst.


Wilhelm Busch


                                                            Geh aus mein Herz und suche Freud
                                                            In dieser lieben Sommerszeit
                                                            An deines Gottes Gaben; 
                                                            Schau an der schönen Gärtenzier 
                                                           Und siehe, wie sie mir und dir
                                                           Sich ausgeschmücket haben.

                                                           Paul Gerhard

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