Duftgarten

Nach grüner Farb mein Herz verlangt
In dieser trüben Zeit.
Der grimmig Winter wärt so lang,
Der Weg ist mir verschneit.
Die süssen Vöglein jung und alt
Die höhrt man lang nit meh;
Das tut des argen Winters G’walt,
Der treibt die Vöglein aus dem Wald
Mit Reif und kaltem Schnee.

          (Lied aus dem 15. Jahrhundert)



 Nun weiß man erst, was Rosenknopse sei,                                                  Nun, da die Rosenzeit vorbei.

                                                         Johann Wolfgang von Goethe 

 

.

Der Winter treibt freilich auch seltsame Blüten

"Schneerosen"

Sc.

Die Terrasse lädt nicht gerade zum Verweilen ein.  

.

Oder doch?


Eingeschneit ...Egchneit

.

... am 3. März 2006!




Für mich ist allerdings das Schönste am Winter,  dass auf ihn der Frühling folgt - und finde mich damit offensichtlich in bester Gesellschaft.

                                 Wenn ich  im Garten spazierengehe,
                                 bemerk ich schon dies und das,
                                 was sich langsam anschickt zu blühen,
                                 z. B. die Christrose und der Seidelbast. 
                                 Noch immer,
                                 so alt ich auch wurde,
                                 erscheint mir dergleichen doch neu und spaßhaft,
                                 wie vor 10.000 Jahren.

                                 Wilhelm Busch

In der schweigenden Welt,
Die der Winter umfangen hält,
Hebt sie einsam ihr weißes Haupt;
Selber geht sie dahin und schwindet
Eh’ der Lenz kommt und sie findet,
Aber sie hat ihn doch verkündet,
Als noch keiner an ihn geglaubt.

Johannes Trojan

Übrigens ... 

falls Ihnen meine Fotos gefallen, schauen Sie doch  auch mal in meinen Kalendershop. 

http://www.meinbildkalender.de/augenblick